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Beratung von Eltern durch Eltern von Kindern mit Störungen aus dem autistischen Spektrum & anderen tiefgreifenden Entwicklungsstörungen

Fortbildungen

Eltern des Elternzentrum Berlin empfehlen:

» Elternkurs - Kinder mit einer Autismus Spektrum Störung
Wann: ab 30.11.2009; 6 Termine jeweils um 19:00 Uhr
Ort: ISTB - Gesellschaft für systemische
Therapie und Organisationsentwicklung Berlin mbH
Fürbringerstraße 6
10961 Berlin
Infoblatt: PDF/900KB

» Autismus und Hirnforschung - Prof. Dr. Reinhard Krüger (Stuttgart)
& Axel Brauns (Hamburg)

Wann: 16.-18.04.2010, Freitag 18 Uhr – 21 Uhr, Sonnabend 9 – 12 Uhr und
14 – 18 Uhr, Sonntag 9 – 12 Uhr, anschließend noch Mittagessen
Ort: Haus Dahmshöhe, Bildungs- und Begegnungsstätte, Landesverband Lebenshilfe Brandenburg e.V.
Dahmshöher Weg 1, 16798 Fürstenberg/Havel – OT Altthymen
Infoblatt: PDF/223KB

» Ausbildung zur Förderung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung mit Hilfe von ABA
- Grundkurs mit Beata Urbaniak -

Inhalte des Grundkurses:

  • Grundlagen: Programme entwickeln
  • Beginn der Therapie – Elementares Können
  • Programm Blickkontakt
  • Programm Zuordnung
  • Generalisation und Erhalten von Ergebnissen
  • Programm Nachahmung
  • Programm Sprachverständnis
  • Programm Sprache
  • Programm Sprache mit Hilfe von Aktivitätsplänen
  • Programm Kindergartenfertigkeiten
  • Programm Selbstständigkeit
  • Programm Abbau von nicht sozial akzeptiertem Verhalten oder von Verhalten, das das Lernen neuer Fertigkeiten stört.

Wann: 29.-31. Oktober 2010, 26.-28. November 2010, 11.-13. März 2011 jeweils von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 13 Uhr
Ort: Haus Dahmshöhe, Bildungs- und Begegnungsstätte, Landesverband Lebenshilfe Brandenburg e.V.
Dahmshöher Weg 1, 16798 Fürstenberg/Havel – OT Altthymen
Infoblatt: PDF/242KB

» Außerdem bietet das Elternzentrum Berlin ein komplexes Fort- und Weiterbildungssystem der Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit ASS an:

Die folgenden Seminare können einzeln, aber auch als Module aufeinander aufbauend gebucht werden. Sie sind jeweils theoretisch fundiert und zugleich sehr praxisorientiert. Alle Referenten haben jahrelange praktische Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrums-Störung.
Zeitumfang und Inhalte können individuell mit den Referenten abgestimmt werden. Anfragen bitte direkt an die Referenten oder an fortbildung [AT] elternzentrum-berlin [DOT] de senden.

Modul 1: Was bedeutet sonderpädagogischer Förderbedarf “autistische Behinderung” und wie setzt man ihn um?

Inhalt: In Berlin gibt es die Möglichkeit, einen Förderbedarf „autistische Behinderung“ festzuschreiben. Doch wie können Pädagoginnen und Pädagoginnen ihn einlösen? In diesem Modul werden autismusspezifische Besonderheiten der Wahrnehmungsverarbeitung und des Lernens erläutert und an Fallbeispielen dargestellt. Daraus abgeleitet werden sehr praxisnah entwicklungsfördernde Rahmenbedingungen, unter denen man diesem Förderbedarf gerecht werden kann.

Vortrag oder Seminar, je nach Teilnehmerzahl und Zeitumfang
Zeitumfang: mindestens drei Zeitstunden (Zeit nach oben offen)
Referentin: Fr. Dr. Brita Schirmer anfragen

Modul 2: Möglichkeiten der strukturierten Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt “autistische Behinderung” - eine einführende und vergleichende Übersicht über die Methoden TEACCH, ABA und PECS.

Inhalt: Im Vortrag werden die grundlegenden Prinzipien der einzelnen Methoden dargestellt und Vor- und Nachteile dieser Methoden diskutiert. Die theoretischen Inhalte werden mit umfangreichem Videomaterial praktisch veranschaulicht.

Vortrag, ca. 2,5 h
Referent: Herr Dirk Besch anfragen

Modul 3: Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt “autistische Behinderung” nach Ansätzen von ABA

Inhalt: In diesem Modul werden zunächst in einer Übersicht theoretische Grundlagen der ABA-Methoden vorgestellt. Im Rahmen des Workshops werden Programme zum Erlernen von Basisfähigkeiten (z.B. Aufmerksamkeit, Imitation und Sprachverständnis), Verstärkung und Hilfestellungen als Mittel der Unterstützung von Lernprozessen und Aktivitätspläne zur Strukturierung von Handlungen und zeitlichen Abläufen mit praktischen Beispielen vorgestellt. Die Teilnehmer erproben praktisch die Lerninhalte im Workshop und entwickeln unter Anleitung Programme für die Arbeit in der Schule.

Vortrag und 3 Termine für den Workshop
Referent: Herr Dirk Besch anfragen

Modul 4: Kommunikationsförderung bei nicht- oder wenig sprechenden Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf “autistische Behinderung” in Anlehnung an das Bilderaustauschprogramm PECS

Inhalt: Vermittlung des theoretischen Hintergrundes des Pyramid Approachs To Education, der die Grundlage für die Ausführung von PECS darstellt (PECS als funktionale Kommunikation verstehen lernen, Verstärkerhierarchien aufbauen lernen). Einführung in die Durchführung von PECS auf der Grundlage theoretischer Darlegungen der einzelnen Stufen des Programms (Phase 1-6), inklusive Video zur Veranschaulichung. Praktische Übungen der Umsetzung des Gelernten.

Workshop (Vortrag, Film, praktische Übungen)
Zeitumfang: mindestens zwei Stunden, nach oben offen (je nach Bedarf)
Referentin: Frau Melanie Matzies anfragen

Modul 5: Förderung sozialer Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischen Förderbedarf “autistische Behinderung”

Inhalt: Sozialtraining für Menschen mit Autismus auf der Grundlage autismusspezifischer Methoden wie ABA, das Schreiben von Social Stories (oder Sozialen Anleitungen), Einsatz von Comic Strip Conversations, Emotionstraining (Mimik, Körpersprache, Theory of Mind Training), Training sozialer Fertigkeiten in Gruppensituationen, inklusive der dort thematisierten Verhaltensregeln/-weisen. Die

Teilnehmer sollen die Methoden kennen lernen und einige davon anwenden lernen. Praktische Tipps für den Alltag sowie Übungen zum Schreiben von „Sozialen Anleitungen“ (in Anlehnung an Social Stories) und der Durchführung von Comic Strip Conversations werden angeboten. Der Workshop wird durch Beispiele aus der Praxis und Videomaterial veranschaulicht.

mit Workshop über mindestens 2 Tage
Referentin: Frau Melanie Matzies anfragen

Modul 6: Spezifische Leistungsdiagnostik bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf “autistische Behinderung” mit dem PEP-R

Inhalt: Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung überraschen immer wieder: Auf der einen Seite können sie sehr viel, auf der anderen Seite wenig. Wo sollte man bei einer gezielten Förderung ansetzen? Die Gefahr einer Unter- bzw. Überforderung ist groß, wenn der pädagogischen Arbeit keine gezielte Leistungsdiagnostik zugrunde liegt. In diesem Workshop wird ein leistungsdiagnostisches Material aus dem TEACCH-Programm praxisnah vorgestellt.

Workshop über mindestens 3 Termine á 2 Stunden
Referentin: Fr. Dr. Brita Schirmer anfragen

Modul 7: Umgang mit Aggressionen und Autoaggressionen bei Schülern mit ASS

Inhalt: Wer Aggressionen oder Autoaggressionen ausgesetzt ist, leidet unter Stress. Viele Pädagogen verfügen aber nicht über ausreichendes „pädagogisches Handwerkszeug“, um mit diesem schwierigen professionell Verhalten umzugehen. In diesem Modul werden anhand vieler Beispiele aus der Praxis sowohl Möglichkeiten der Aggressionsprophylaxe als auch des Umgangs mit aggressivem und autoaggressivem Verhalten aufgezeigt.

Vortrag oder/und Seminar, mind. 3 Stunden, Zeit nach oben offen
Referentin: Fr. Dr. Brita Schirmer anfragen

Modul 8: Autismus und Sexualität

Inhalt: Einige Kinder und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung zeigen in der Schule ein auffälliges sexuelles Verhalten. Einige masturbieren in der Öffentlichkeit, andere greifen den Pädagoginnen an die Brust oder scheinen kein Schamgefühl zu entwickeln.
Welche autismusspezifischen Gründe gibt es für diese Verhaltensweisen und wie geht man mit ihnen um? Und wie kann man schon in der Schule einen Beitrag zur Entwicklung einer glücklichen und erfüllten Sexualität im Erwachsenenalter leisten?

Vortrag oder Seminar, Zeitumfang mindestens drei Stunden, nach oben offen
Referentin: Fr. Dr. Brita Schirmer anfragen

Modul 9: Erziehung, Förderung und Therapie – Möglichkeiten kooperativen Handelns bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt “autistische Behinderung”

Inhalt: Um Kinder und Jugendliche mit ASS in ihrer Entwicklung zu fördern ist häufig ein komplexes System der Unterstützung notwendig in dem alle Beteiligten möglichst gut miteinander kooperieren. In diesem Vortrag werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ein solches System aufgebaut werden kann und wie kooperatives Handeln in diesem System möglich ist. Es wird auf rechtliche Rahmenbedingungen für ein solches System und aktuelle Probleme bei der Umsetzung dieser eingegangen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit eigene Erfahrungen mit einzubringen.

Vortrag, ca. 1,5 h
Referent: Herr Dirk Besch anfragen

» Download des gesamten Modul-Konzeptes als PDF/60KB