Fortbildungen / Elternkurse
Eltern des Elternzentrum Berlin empfehlen…
…Elternkurs – Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung
Der Elternkurs, der am 31. August 2013 beginnt, richtet sich an Eltern und Bezugspersonen, die ein normal begabtes Kind mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) haben (Asperger Syndrom, High-functioning Autismus).
Weitere Informationen: Website Ginette Mühlmann
Flyer: Elternkurs Flyer 2013
…das Paritätische Bildungswerk bietet auch 2013/14 eine Fortbildung
Fachbetreuer/in für Autismus – Basisqualifikation -
Weitere Informationen: Paritätisches Bildungswerk Fachbetreuer Autismus
…PRO 2012 Herbst-Seminar 2013 vom 8. bis 11. November 13 Uhr in Päwesin
…Ausbildung zur Förderung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung mit Hilfe von ABA -Grundkurs mit Beata Urbaniak :
Inhalte des Grundkurses:
- Grundlagen: Programme entwickeln
- Beginn der Therapie – Elementares Können
- Programm Blickkontakt
- Programm Zuordnung
- Generalisation und Erhalten von Ergebnissen
- Programm Nachahmung
- Programm Sprachverständnis
- Programm Sprache
- Programm Sprache mit Hilfe von Aktivitätsplänen
- Programm Kindergartenfertigkeiten
- Programm Selbstständigkeit
- Programm Abbau von nicht sozial akzeptiertem Verhalten oder von Verhalten, das das Lernen neuer Fertigkeiten stört.
Wann: 15.-17. Februar 2013, 07.-09. Juni 2013, 13.-15. September 2013 jeweils von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 13 Uhr
Ort: Haus Dahmshöhe, Bildungs- und Begegnungsstätte, Landesverband Lebenshilfe Brandenburg e.V.
Dahmshöher Weg 1, 16798 Fürstenberg/Havel – OT Altthymen
Infoblatt Kurs 2013: PDF/287KB
Dieser Grundkurs findet auch 2011/12 statt.
Hier finden Sie das Infoblatt zu 2011 » PDF/247KB
…das komplexe Fort- und Weiterbildungssystem des
Elternzentrum Berlin e.V.:
Die folgenden Seminare können einzeln, aber auch als Module aufeinander aufbauend gebucht werden. Sie sind jeweils theoretisch fundiert und zugleich sehr praxisorientiert. Alle Referenten haben jahrelange praktische Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrums-Störung.
Zeitumfang und Inhalte können individuell mit den Referenten abgestimmt werden. Die Seminare werden nach Terminvereinbarung in Ihren Räumen für Sie und Ihre Mitarbeiter gehalten – es sind In-House-Veranstaltungen ohne feststehende Termine.
Anfragen bitte direkt an die Referenten oder an fortbildung [ät] elternzentrum-berlin [dot] de senden.
Modul 1: Was bedeutet sonderpädagogischer Förderbedarf “autistische Behinderung” und wie setzt man ihn um?
Inhalt: In Berlin gibt es die Möglichkeit, einen Förderbedarf „autistische Behinderung“ festzuschreiben. Doch wie können Pädagoginnen und Pädagoginnen ihn einlösen? In diesem Modul werden autismusspezifische Besonderheiten der Wahrnehmungsverarbeitung und des Lernens erläutert und an Fallbeispielen dargestellt. Daraus abgeleitet werden sehr praxisnah entwicklungsfördernde Rahmenbedingungen, unter denen man diesem Förderbedarf gerecht werden kann.
Vortrag oder Seminar, je nach Teilnehmerzahl und Zeitumfang
Zeitumfang: mindestens drei Zeitstunden (Zeit nach oben offen)
Referentin: Fr. Dr. Brita Schirmer anfragen
Modul 2: Möglichkeiten der strukturierten Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt “autistische Behinderung” – eine einführende und vergleichende Übersicht über die Methoden TEACCH, ABA und PECS.
Inhalt: Im Vortrag werden die grundlegenden Prinzipien der einzelnen Methoden dargestellt und Vor- und Nachteile dieser Methoden diskutiert. Die theoretischen Inhalte werden mit umfangreichem Videomaterial praktisch veranschaulicht.
Vortrag, ca. 2,5 h
Referent: Herr Dirk Besch anfragen
Modul 3: Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt “autistische Behinderung” nach Ansätzen von ABA
Inhalt: In diesem Modul werden zunächst in einer Übersicht theoretische Grundlagen der ABA-Methoden vorgestellt. Im Rahmen des Workshops werden Programme zum Erlernen von Basisfähigkeiten (z.B. Aufmerksamkeit, Imitation und Sprachverständnis), Verstärkung und Hilfestellungen als Mittel der Unterstützung von Lernprozessen und Aktivitätspläne zur Strukturierung von Handlungen und zeitlichen Abläufen mit praktischen Beispielen vorgestellt. Die Teilnehmer erproben praktisch die Lerninhalte im Workshop und entwickeln unter Anleitung Programme für die Arbeit in der Schule.
Vortrag und 3 Termine für den Workshop
Referent: Herr Dirk Besch anfragen
Modul 4: Kommunikationsförderung bei nicht- oder wenig sprechenden Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf “autistische Behinderung” in Anlehnung an das Bilderaustauschprogramm PECS
Inhalt: Vermittlung des theoretischen Hintergrundes des Pyramid Approachs To Education, der die Grundlage für die Ausführung von PECS darstellt (PECS als funktionale Kommunikation verstehen lernen, Verstärkerhierarchien aufbauen lernen). Einführung in die Durchführung von PECS auf der Grundlage theoretischer Darlegungen der einzelnen Stufen des Programms (Phase 1-6), inklusive Video zur Veranschaulichung. Praktische Übungen der Umsetzung des Gelernten.
Workshop (Vortrag, Film, praktische Übungen)
Zeitumfang: mindestens zwei Stunden, nach oben offen (je nach Bedarf)
Referentin: Frau Melanie Matzies anfragen
Modul 5: Förderung sozialer Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischen Förderbedarf “autistische Behinderung”
Inhalt: Sozialtraining für Menschen mit Autismus auf der Grundlage autismusspezifischer Methoden wie ABA, das Schreiben von Social Stories (oder Sozialen Anleitungen), Einsatz von Comic Strip Conversations, Emotionstraining (Mimik, Körpersprache, Theory of Mind Training), Training sozialer Fertigkeiten in Gruppensituationen, inklusive der dort thematisierten Verhaltensregeln/-weisen. Die
Teilnehmer sollen die Methoden kennen lernen und einige davon anwenden lernen. Praktische Tipps für den Alltag sowie Übungen zum Schreiben von „Sozialen Anleitungen“ (in Anlehnung an Social Stories) und der Durchführung von Comic Strip Conversations werden angeboten. Der Workshop wird durch Beispiele aus der Praxis und Videomaterial veranschaulicht.
mit Workshop über mindestens 2 Tage
Referentin: Frau Melanie Matzies anfragen
Modul 6: Spezifische Leistungsdiagnostik bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf “autistische Behinderung” mit dem PEP-R
Inhalt: Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung überraschen immer wieder: Auf der einen Seite können sie sehr viel, auf der anderen Seite wenig. Wo sollte man bei einer gezielten Förderung ansetzen? Die Gefahr einer Unter- bzw. Überforderung ist groß, wenn der pädagogischen Arbeit keine gezielte Leistungsdiagnostik zugrunde liegt. In diesem Workshop wird ein leistungsdiagnostisches Material aus dem TEACCH-Programm praxisnah vorgestellt.
Workshop über mindestens 3 Termine á 2 Stunden
Referentin: Fr. Dr. Brita Schirmer anfragen
Modul 7: Umgang mit Aggressionen und Autoaggressionen bei Schülern mit ASS
Inhalt: Wer Aggressionen oder Autoaggressionen ausgesetzt ist, leidet unter Stress. Viele Pädagogen verfügen aber nicht über ausreichendes „pädagogisches Handwerkszeug“, um mit diesem schwierigen professionell Verhalten umzugehen. In diesem Modul werden anhand vieler Beispiele aus der Praxis sowohl Möglichkeiten der Aggressionsprophylaxe als auch des Umgangs mit aggressivem und autoaggressivem Verhalten aufgezeigt.
Vortrag oder/und Seminar, mind. 3 Stunden, Zeit nach oben offen
Referentin: Fr. Dr. Brita Schirmer anfragen
Modul 8: Autismus und Sexualität
Inhalt: Einige Kinder und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung zeigen in der Schule ein auffälliges sexuelles Verhalten. Einige masturbieren in der Öffentlichkeit, andere greifen den Pädagoginnen an die Brust oder scheinen kein Schamgefühl zu entwickeln.
Welche autismusspezifischen Gründe gibt es für diese Verhaltensweisen und wie geht man mit ihnen um? Und wie kann man schon in der Schule einen Beitrag zur Entwicklung einer glücklichen und erfüllten Sexualität im Erwachsenenalter leisten?
Vortrag oder Seminar, Zeitumfang mindestens drei Stunden, nach oben offen
Referentin: Fr. Dr. Brita Schirmer anfragen
Modul 9: Erziehung, Förderung und Therapie – Möglichkeiten kooperativen Handelns bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt “autistische Behinderung”
Inhalt: Um Kinder und Jugendliche mit ASS in ihrer Entwicklung zu fördern ist häufig ein komplexes System der Unterstützung notwendig in dem alle Beteiligten möglichst gut miteinander kooperieren. In diesem Vortrag werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ein solches System aufgebaut werden kann und wie kooperatives Handeln in diesem System möglich ist. Es wird auf rechtliche Rahmenbedingungen für ein solches System und aktuelle Probleme bei der Umsetzung dieser eingegangen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit eigene Erfahrungen mit einzubringen.
Vortrag, ca. 1,5 h
Referent: Herr Dirk Besch anfragen
Modul 10: Autismus? Wie fühlt sich das an? Anleitung für Schulklassen, die eine/n Schüler/in mit Asperger-Syndrom oder HFA integrieren.
Inhalt: Nach einer kurzen Einführung erleben die Schüler an Hand von Spielen, wie schwierig der soziale Alltag für Schüler mit Autismus sein kann. Die Schüler werden mit ihrer Macht und Ohnmacht in der Kommunikation mit ihren autistischen Mitschülern konfrontiert. Sie erkunden die autistische Gefühls- und Gedankenwelt, in der verdeckte soziale Spielregeln nur beschränkt erkannt werden und wie schwer es dadurch ist, sich spontan zu anderen in Beziehung zu setzen.
Ein Termin ca. 6o Minuten Unterrichtszeit
Leitung: Frau Ginette Mühlmann anfragen
Modul 11: Autismus? Das heißt anders kommunizieren! Kurze Anleitung für Lehrer und Erzieher in der Regelschule, die eine/n Schüler/in mit Asperger-Syndrom oder HFA integrieren.
Inhalt: Besitzt ein Schüler autistische Persönlichkeitsstrukturen, so sind diese in allen Bereichen des Schullebens zu spüren. Der autistische Schüler nimmt die Welt anders wahr, er denkt und spricht anders und seine soziale Einbindung in der Schule wird dadurch schwierig.
Gute Pädagogik reicht leider oft nicht mehr aus, um die Probleme zu lösen. In dieser Fortbildung erwerben Lehrer und Erzieher spezielle Kenntnisse, um das Verhalten dieser Schüler richtig deuten zu können. Dies hilft, um die Kommunikation des Schülers zu begreifen und somit angepasst reagieren zu können.
An Hand von konkreten Beispielen aus dem Alltag der Lehrer wird autistisches Denken transparent und vorhersehbar gemacht.
Ein Termin ca. 120 Minuten, kann bei Bedarf erweitert werden
Leitung: Frau Ginette Mühlmann anfragen
» Download des gesamten Modul-Konzeptes als PDF/83KB

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